Ein kostenloser, wiederholbarer Handgriff in der Google Search Console, der zeigt, welche Fragen echte Nutzer zu deiner Seite schon stellen, und wie du sie direkt beantwortest.
In der Search Console unter Leistung → Suchanfragen einen Custom-Regex-Filter setzen:
\b(wie|was|warum|wann|wo|welche|wieso|weshalb)\b
Das listet alle Suchanfragen, für die deine Domain bereits irgendeine Impression oder Position hat.
Für jede Frage in der Liste per Seiten-Filter prüfen, welche URL aktuell dafür rankt, auch auf hinteren Positionen.
Auf genau dieser URL die exakte Frage als H2 setzen, direkt darunter in ein bis drei Sätzen klar beantworten. Passt zur 50-Wort-Regel aus dem GEO-Glossar.
Die Autorität und die Impressionen sind auf der bereits rankenden Seite schon vorhanden. Eine neue Seite pro Frage fängt bei null an.
Für einen ersten Durchlauf reicht das. Vollständiger wird es so:
(?i)\b(wie|was|warum|wann|wo|wer|welche[rsnm]?|wieso|weshalb|weswegen|wozu|womit|woher|wohin|wodurch|worauf|woran|worum)\b
Das (?i) am Anfang macht die Suche unabhängig von Groß- und
Kleinschreibung.
Beide Ausdrücke suchen das Fragewort an beliebiger Stelle. Das findet auch
„shopware kosten wie berechnen“, zieht aber „software wie sap“ mit herein. Wer nur
Anfragen will, die mit einem Fragewort beginnen, ersetzt das vordere \b
durch ^. Dann fallen Fragen mit dem Fragewort in der Mitte heraus. Bei
wenigen Suchdaten lohnt die weite Variante, bei vielen die enge.
Der Bericht zeigt ausschließlich Suchanfragen, für die deine Domain bereits eingeblendet wurde. Sehr seltene Anfragen blendet Google zusätzlich aus.
Die praktische Folge: Der Filter hebt vorhandene Chancen im eigenen Bestand, er ist keine Marktrecherche. Für Fragen, zu denen du noch gar nicht erscheinst, brauchst du eine zweite Quelle, etwa die Rubrik „Weitere Fragen“ in den Suchergebnissen.
Die gefilterte Liste ist noch keine Aufgabenliste. Sortiere nach Impressionen und sieh dir drei Werte zusammen an, bevor Schritt 02 folgt:
Schritt 04 sagt: bestehende Seite ausbauen. Das gilt für die meisten Fälle. Drei Situationen:
Wer für jede gefundene Frage eine Seite baut, verteilt die vorhandene Sichtbarkeit auf viele schwache URLs, statt eine starke auszubauen.
Ein GSC-Ranking plus passende Überschrift ist ein Presence-Signal, keine Zitat-Garantie bei ChatGPT oder Gemini. Prominence (Erwähnungen in Fachmedien) und Propagation (Streuung über andere Plattformen) bleiben zusätzlich nötig, siehe 3-P-Framework. Die Methode ist der günstigste erste Schritt, nicht der letzte.
Nein. Die Google Search Console ist kostenlos, und mehr braucht diese Methode nicht. Sie funktioniert mit jeder Domain, die schon einige Monate Suchdaten gesammelt hat.
Nein. Der GSC-Abgleich verbessert die Presence, also die eigene Seite als Quelle. Ob eine KI daraus zitiert, hängt zusätzlich von Prominence und Propagation ab, siehe 3-P-Framework. Ein Presence-Signal ist kein Zitat-Versprechen.
Nein, im Gegenteil. Die Methode baut auf einer bereits rankenden Seite auf, die schon etwas Autorität und Impressionen hat. Neue Seiten für jede Frage verwässern das eher, als dass sie helfen.
Wir prüfen, ob und wie KI-Systeme euch heute nennen, und was dafür fehlt.
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