KI-Sichtbarkeit lässt sich nicht über einen einzelnen Hebel steuern. Das Mitware 3-P-Framework ordnet den Aufbau in drei Bereiche: Presence, Prominence und Propagation. Es hilft dabei, Maßnahmen zu strukturieren und Veränderungen über mehrere Systeme und Zeitpunkte hinweg zu beobachten.
Bevor Inhalte oder externe Quellen verändert werden, sollte zunächst festgehalten werden, wie das Unternehmen heute in relevanten KI-Systemen erscheint. Dafür werden konkrete Fragen, Systeme, Datum und Antworten dokumentiert. Ein Unternehmen kann je nach System, Frage und vorhandenen Quellen sehr unterschiedlich dargestellt werden.
Der Selbst-Check zur KI-Sichtbarkeit liefert dafür eine erste Momentaufnahme. Wiederholte Tests mit denselben und ähnlichen Fragen machen spätere Veränderungen besser vergleichbar.
Für die Strukturierung der anschließenden Arbeit verwendet Mitware das 3-P-Framework.
Das 3-P-Framework ist ein Mitware-Einordnungsmodell. Es beschreibt kein offizielles Verfahren von Such- oder KI-Systemen und keinen bekannten Rankingmechanismus.
Die drei Bereiche können sich überschneiden und parallel entwickelt werden. Das Framework dient dazu, Lücken sichtbar zu machen und Maßnahmen zu ordnen, nicht dazu, eine feste Zitierwahrscheinlichkeit vorherzusagen.
Dafür gibt es keinen allgemein gültigen Zeitraum. Eigene Inhalte lassen sich meist schneller verändern als unabhängige Erwähnungen oder externe Quellen. Wann Such- oder KI-Systeme Änderungen aufgreifen und ob sich Antworten dadurch verändern, hängt zusätzlich von System, Frage, Crawling, Indexierung und verfügbaren Quellen ab.
Deshalb wird nicht auf einen festen Zeitraum versprochen, sondern in definierten Abständen erneut mit denselben Testfragen gemessen.
Bei RS Performance Lab wurde eine bestehende Shop-Struktur technisch und inhaltlich überarbeitet. Nach einem vorherigen Einbruch lagen die organischen Google-Klicks zunächst bei 154 pro Tag und stiegen anschließend auf rund 500 pro Tag.
Dieser Case belegt die Entwicklung der organischen Google-Sichtbarkeit. Er ist kein Nachweis dafür, dass das Unternehmen aufgrund des 3-P-Frameworks häufiger von ChatGPT, Perplexity oder anderen KI-Systemen genannt wurde.
Der Fall zeigt jedoch, warum eine saubere technische und inhaltliche Grundlage auch für die weitere Arbeit an KI-Sichtbarkeit sinnvoll ist: Inhalte müssen auffindbar, verständlich und eindeutig einem Unternehmen und Thema zuordenbar sein.
Für KI-Sichtbarkeit sollten dieselben relevanten Fragen regelmäßig erneut getestet werden. Dokumentiert werden können unter anderem Unternehmensnennungen, Kontext der Nennung, zitierte Quellen, Unterschiede zwischen Systemen und Veränderungen über die Zeit.
Diese Beobachtungen sollten getrennt von klassischen SEO-Kennzahlen wie Impressionen, Rankings und Klicks betrachtet werden. Beide können sich gegenseitig ergänzen, messen aber nicht dasselbe.
Mit einem dokumentierten Ausgangswert. Prüft zunächst mit mehreren relevanten Fragen, wie das Unternehmen heute in den betrachteten KI-Systemen erscheint. Danach lässt sich mit dem 3-P-Framework einordnen, ob vor allem eigene Informationen, unabhängige Erwähnungen oder die Konsistenz über weitere Quellen verbessert werden sollten.
Durch wiederholte Tests mit dokumentierten Fragen, Systemen und Zeitpunkten. Verglichen werden können unter anderem Unternehmensnennungen, zitierte Quellen und der Kontext der Antwort. Einzelne Antworten sind Momentaufnahmen, deshalb sind mehrere Fragen und wiederholte Messungen aussagekräftiger als ein einzelner Test.
Wir prüfen über mehrere relevante Fragen und KI-Systeme, wie euer Unternehmen aktuell erscheint, und ordnen die Ergebnisse mit dem 3-P-Framework in Presence, Prominence und Propagation ein.
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